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Esoterik

 

Wir sind eine Familie

Das Friedens- und Familienbewusstsein ist eine universelle Angelegenheit
Nächstenliebe bedeutet, dass man den und die Nächsten lieben soll. Und da man Liebe nicht vorspielen kann, beschränkt sich ihre Ausdehnung bei den meisten Menschen auf Familienmitglieder und Partner sowie engste Freunde. Für die meisten hört hier die Nächstenliebe auf. Ich nenne diese Liebe: Fortgeschrittene Eigenliebe. Es handelt sich hierbei meist noch nicht um Nächstenliebe, da Nächstenliebe selbstlos ist. Diese Stufe kommt unmittelbar nach der naturgemässen Kindesliebe zwischen einem Kind und Ihren Eltern. Allen voran die Mutterliebe.
Es ist keine Kunst, seine eigenen Kinder zu lieben und es ist auch kein Verdienst, seinen Partner und seine Freunde zu lieben und ebenso wenig ruhmreich ist es, jene zu lieben, die Dich lieben. Denn diese Erwiderung erfolgt automatisch. Immer ist darin ein Eigennutz enthalten. Nicht, dass man es deswegen nicht tun sollte, aber glaube nicht, schon ein grosser Liebender oder eine grosse Liebende zu sein, bloss weil Du fünf oder zehn Menschen liebst.
Den Nächsten zu lieben heisst, die gesamte Schöpfung und alles darin enthaltene Leben zu lieben. Und auch dies geschieht automatisch. Je mehr Du Dich ausdehnst, je weiter Deine Schwingung reicht, desto mehr wirst Du alles lieben, was sichtbar und auch unsichtbar mit Dir in Berührung kommt. Alles womit Du Dich aufgrund Deines ausgeweiteten Herzens verbunden hast. Sollte es Dir jemals nicht gelingen, etwas oder jemanden zu lieben, brauchst Du Dich nur mit ihm zu verbinden. Durch diese Verbindung entsteht ein so grosses Verständnis des Wesens anderer Schöpfungsteile, das automatisch Liebe in Dir aufsteigen wird. Es ist eine ungebundene, bedingungslose, verbundene und verbindliche Art der Liebe, die dann entsteht. Du liebst dann nicht mehr aus bestimmten Gründen heraus, sondern einzig des Lebens wegen. Du wirst alle und alles nur schon deshalb lieben, weil es sie gibt. Alleine die Existenz dessen was ist, genügt Dir dann vollauf um die grösstmögliche Liebe in Dir zu verspüren. Es handelt sich bei der Nächstenliebe also um eine, wie ich sie nenne, grundlose Liebe.
Alle anderen Gründe zu lieben oder zu hassen, entstehen aus Bewertungen heraus. Die normale Durch-schnittsliebe ist also eine Bewertungsliebe. Bewertungsliebe kann sich laufend ändern, sobald der andere sich ändert und somit Deiner Bewertung nicht mehr entspricht, die grundlose Liebe nicht. Bewertungsfreie Liebe ist deshalb so schön, weil sie eine ruhige, emotionslose, gefühlsvolle, klare und nicht einschränkende Liebe ist. Sie kann immer von beiden Seiten und unter allen Umständen ausgetauscht werden, weil diese auf einer ganz anderen Ebene fliesst, von Ursprung zu Ursprung sozusagen.
Stell Dir vor, wie es ist, bedingungslos geliebt zu werden. Geliebt zu werden nicht, weil Du etwas tust oder bist, sondern einfach nur deswegen, weil es Dich gibt. Keine Leistung wird von Dir erwartet und nichts was Du tust kann falsch sein... Und stell Dir vor, Du könntest andere einfach so lieben (nicht bloss akzeptieren), wie sie sind. Nicht, weil sie so oder anders sind, sondern einfach deswegen, weil sie sind... Genau, Du würdest schlagartig in einer vollkommen anderen Welt leben, Du würdest Dich, ohne mehr dazutun zu müssen, augenblicklich auf der höchsten Ebene des menschlichen Seins befinden!
Ein wirksameres und einfacheres Angebot gibt es nicht. Und dennoch beginnt diese grosse Liebe zu allem was ist bereits im kleinsten Rahmen, zwischen Dir und Deinem Nächsten. Du solltest auch nicht warten, bis der andere den Anfang macht, und nach Streitigkeiten solltest Du keine Bedingungen zur Versöhnung setzen. Sei friedfertig in jeder Situation, wohlwissend, dass der andere nicht weiss, was er tut oder getan hat. Kläre alle Grenzverletzungen und gegenseitige Übergriffe so rasch als möglich auf, richte Dich neu aus und handle danach. Entweder führt die Ausrichtung, wenn sie konform mit der Deines Partners/Deiner Partnerin läuft, in eine gemeinsame Zukunft, oder auch nicht. Du solltest Dich auch nicht scheuen, den für Dich richtigen Weg gegebenenfalls alleine zu gehen. Du hast nichts zu verlieren, die Liebe kann auch einseitig weitergehen. Liebe braucht keine Erwiderung, solange sie bedingungslos ist. Wir meinen damit jedoch nicht, dass man sich bei den geringsten Schwierigkeiten aus dem Staub machen soll, aber es macht ebenso wenig Sinn, in einer partnerschaftlichen Situation zu verharren, die aussichtslos ist. An welchem Punkt sie jeweils steht, kannst nur Du für Dich entscheiden. Wir erleben jedoch stets, dass die Menschen gerade solche Situationen meist falsch einschätzen. Entweder zu schlimm oder zu harmlos. Dies tun sie, weil sie einer Veränderung der Situation, die früher oder später sowieso fällig wird, ausweichen möchten. Etwas mehr Einsicht wäre hier bestimmt angebracht. Nur wer Mut zur Einsicht hat, hat im Leben noch Aussichten. Hier entscheidet sich, ob das partnerschaftliche Leben lebendig bleibt, oder ob es langsam abstirbt. Tote Beziehungen enden in Zorn oder Teilnahmslosigkeit. Das einstige Miteinander wird zum Gegeneinander. Dies gilt auch für Nationen untereinander.
Wer letzten Endes nicht fähig ist, seine Feinde zu lieben, kann Nächstenliebe noch nicht in seiner höchsten Qualität verwirklichen und so etwas wie ein Weltfriede wird weiterhin die Utopie einer träumenden Menschheit bleiben. Lasst uns aufwachen und unseren inneren Frieden wieder zu einem universellen Frieden aller Völker, Rassen und Glaubensrichtungen erstehen.
Jetzt kann Frieden in der Welt beginnen, jetzt kannst Du den Frieden in Dir selbst wiederherstellen, nicht morgen, denn morgen könnte es bereits zu spät sein.

 

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