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Esoterik

 

Eine etwas andere Betrachtung über Gewalt

Je schwächer der Mensch, desto brutaler sind seine Waffen.
Der Mensch greift naturgemäss zur Waffe, wenn er sich schwach und unterlegen fühlt. Starke Menschen sind oft von einer beeindruckenden Friedfertigkeit und Sanftheit geprägt. Auch Du selbst benutzt Deine Waffen nur dann, wenn Du glaubst, physisch oder psychisch, in Gefahr zu sein. Es ist nichts ‚Böses' dabei, es zeigt nur, dass sich der Mensch in Angst und Furcht befindet. Waffengebrauch ist so gesehen eigentlich immer Notwehr. Bevor ein Mensch zu diesen greift, wurden von der Gemeinschaft schon unzählige Signale der Not übersehen oder einfach missachtet. Da des Menschen Fähigkeit zu fühlen in den letzten Jahrhunderten stark abgenommen hat, bemerken sie solche Signale und Zeichen oft erst zu spät. Dasselbe können wir unschwer auch im Zusammenhang mit des Menschen Umgang mit der Natur beobachten. Der Mensch hat sich seit ewigen Zeiten der Natur unterlegen gefühlt und deshalb stets versucht, sie zu bezwingen. Es wäre zwar möglich, doch nicht auf diese Art und Weise. Also, da er sie nicht bezwingen konnte, begann er sie sukzessive zu zerstören. Genau dasselbe Muster übernahm er in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die meisten Menschen befinden sich stets im Kriegszustand oder zumindest in Alarmbereitschaft. So angespannt ist jedoch eine harmonische Beziehung, weder zu Menschen noch zur Natur, möglich. Ich befürchte, wenn die Menschen so weiter machen, dass es endet, wie es enden muss; in Tod und Verwesung.
Tod und Verwesung stehen jedoch im Gegensatz zu Erleuchtung und Transformation. Transformation von Gewalt geschieht durch das Annehmen der Gewalten, durch das Annehmen, Lieben und Verstehen der Schöpfungsgesetze. Durch Umsetzung der Feindesliebe und durch die Erkenntnis, dass es keine Gegen-, sondern nur Mitspieler gibt.
Waffen sind nicht nur Pistolen, Bomben, Messer und Kanonen. Es gibt auch weitaus verletzendere Waffen, nämlich psychologische. Psychisch lässt sich ein Gegner oft viel länger und ausgiebiger verletzen und foltern, ohne dass körperliche Spuren ersichtlich sind. Psychoterror ist die gebräuchlichste Waffe der Menschen. Fast die gesamte Menschheit lebt in Angst und mit einem Gefühl der Schwachheit.
Dann suchen sie sich den nächst besten Schwächeren und spielen ihm gegenüber die eigenen Schwächen als Stärken aus und missbrauchen ihre Macht. Da der Nächste nur dort verletzlich ist, wo er schwach ist, entwickelt sich ein Kampf von besonderer Brutalität.
Es wird ständig in noch nicht verheilte Wunden gestochen und stets auf die bereits vorhandenen blauen Flecken geschlagen. Oft sind die vermeintlichen Sieger selbst darüber erstaunt, wie gross der Schaden ist, den sie angerichtet haben. Und irgendwann kommt die Reue, dann beginnt die Heilung, dann entsteht Heilung (leider durch Leid). Heilung wäre grundsätzlich jedoch nicht notwendig, wenn erst gar keine Verletzungen zugefügt würden. Aber eines ist sicher, Du verletzt immer nur Dich selbst damit. Denn Du und Dein(e) Nächste(r) sind in Wahrheit Eins. Deshalb, liebe Menschen, erhebet nicht die Hand gegeneinander, es lohnt sich nicht! Erhebet sie auch nicht gegen Eure Übernächsten, die Tiere, es lohnt sich nicht! Es wäre in der Tat wesentlich weiser, auch die andere Wange hinzuhalten, dann wäre der Gewalt bald ein Ende gemacht. Aber wie schon gesagt, das bräuchte weitaus mehr Mut als zu kämpfen.

 

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