Das neue Lernen

Das neue Lernen setzt bei den Fähigkeiten jedes Einzelnen an und will vorrangig Stärken weiter fördern. Dabei nötige Schritte sind: Möglichkeiten aufzeigen, Stärken bewusst machen, und Hilfe zum Durchhalten bei deren Erarbeitung anbieten.
Lernen ist zu verstehen als Aufbau von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf bereits vorhandene Kompetenzen. Gleich ob der junge Mensch gerade 1½, 3 oder 6
Jahre alt ist, er wird empfangen im Bewusstsein, dass jeder mit seiner ganz speziellen Mischung aus Begabungen, Fähigkeiten, Begrenzungen und Erfahrungen ausgestattet ist. Unsere Aufgabe besteht darin, die Potentiale, mit denen die Kinder auf die Welt kommen, zu erkennen und ihnen die Möglichkeit geben, diese voll und ganz zu entwickeln und dazu die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

  • Ganzheitliche Betrachtung

    Menschen werden als Körper-Geist-Seele-Wesen begriffen. Demzufolge bezieht sich die Betreuung gleichwertig auf alle drei Aspekte des Menschseins. Alles, was ein Kind braucht, ist das Angenommensein von seinen Eltern und von der Gesellschaft. Angenommen als das, was es ist – ein menschliches Wesen mit einem hohen Auftrag, der zu respektieren ist.
     

Entwicklungs-Freiraum

Das Konzept Schule hat ausgedient! Das gemeinsame Sein in einem Entwicklungs-­‐ Freiraum umfasst Gemeinschaft, Beziehung, Kommunikation, zusammen spielen, arbeiten, essen und feiern, Konflikte durchleben, lachen und weinen, Erfolge und Misserfolge teilen, miteinander wachsen, voneinander lernen und unendlich viel mehr! Das Lernen erfolgt auf eine spielerische Art und Weise und es ist nicht wichtig, wie alt ein Kind ist, um es in einem Bereich auszubilden, den es gerne erfahren möchte bzw. ihm den Freiraum zur Erforschung von etwas einzuräumen, das uns bislang unbekannt war. Somit werden Kinder nicht mehr konform ihres Alters gemeinsam unterrichtet, sondern sie erfahren auf das Wesentliche beschränkte Ausbildungen, die nur darauf eingehen, was die Kinder lernen möchten. Ein Kind wählt vielleicht einen Bereich, den es bisher erst in einem anderen Lehrgang/Klasse oder zu einem anderen Zeitpunkt hätte erfahren können, doch es ist das Kind, das entscheidet, was es wann lernt und somit können Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam unterrichtet werden und auch voneinander lernen und etwas gemeinsam völlig unbeeinflusst erforschen. Wir alle sind hier gefordert, selbst entgegen größter Widerstände alles zu ermöglichen, was der Entwicklung der Kinder dienlich ist.
Es ist von unermesslicher Wichtigkeit, in der Region eine Fläche zu definieren, die als völliger Freiraum zu sehen ist, die nur für die Kinder da ist und worin sie sich völlig ungestört aufhalten können. Eine sehr großzügige Fläche, in der die Kinder alles tun und lassen können, wonach ihnen ist – ein Bereich, in dem die Erwachsenen nichts verloren haben, außer den Kindern das zu geben, was sie für ihr tägliches Leben brauchen. Ein von allen durch die Gesellschaft auferlegten Zwängen völlig losgelöster Bereich, in dem nur das vorhanden ist, was die Kinder für ihre freie, selbst gewählte Entwicklung benötigen. Ein Entwicklungs-Freiraum besteht aus:
• einer enorm großen Fläche reinster, unberührter Natur und
• einem umfangreichen Lernangebot, aus dem die Kinder frei wählen können
Die Regionen stehen vor der bedeutenden Entscheidung, wo die Entwicklungs- Freiräume für die Kinder errichtet und welche Lernangebote bereit gestellt werden, die sich von Region zu Region unterscheiden werden, um den Kindern an die Region angepasste Verhältnisse zu bieten.
 

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Quelle: Christoph Fasching - Botschafter des Lichts

 

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