Kinder brauchen so vieles nicht

Wir wurden von den Überzeugungen unserer Eltern geprägt und in eine Gesellschaft integriert, die heute mehr als deutlich aufzeigt, dass sie so nicht weiter bestehen kann. Unsere Lebenserfahrung hat uns gelehrt, wie man sich in dieser Gesellschaft zurechtfindet und für sich selbst sorgen kann. Unsere Wahrnehmung war seither auf uns als einzelnes Individuum und unser eigenes Wohlergehen gerichtet – der Fokus der „neuen Zeit“ muss aber auf das höchste Wohl aller gerichtet sein, denn sonst wird diese Welt keine Zukunft haben. Unsere Lebenserfahrung ist somit in vielen Bereichen nicht geeignet, um den Kindern als Beispiel zu dienen – dies brauchen wir auch nicht, denn die Kinder wissen genau, was für sie das Beste ist. Wir müssen es nur zulassen und alles aus dem Weg räumen, was diese „alte Welt“ zu der gemacht hat, was sie heute ist. Die Kinder helfen uns, unser Weltbild zu verändern und damit unsere gesellschaftlichen Strukturen.
Wir Erwachsenen müssen uns daher stark zurücknehmen und aufhören, für die Kinder Entscheidungen nach unserem Weltbild zu treffen – das können sie selbst sehr viel besser! Es geht nicht mehr darum, dass sich die Kinder in der „alten Welt“ zurechtfinden lernen, denn diese hat ihren Lebenszyklus bereits so gut wie beendet und die Kinder haben eine ganz andere Vorstellung davon, wie sie leben möchten – dies gilt es zu respektieren! Es liegt nicht bei uns, zu entscheiden, was die Kinder lernen sollen und was nicht – das Ziel ist, die Kinder völlig frei und unbeeinflusst selbst entscheiden zu lassen, ob, wann und was sie lernen möchten. Das, was wir glauben und gelernt haben, wie diese Welt funktioniert, ist nicht zwingend richtig, denn uns wurde so viel verschwiegen und zu so vielen Informationen der Zugang verwehrt – unser Bild dieser Welt ist somit unvollständig und in vielen Bereichen letztlich unrichtig, weil wir durch die ausschließliche dreidimensionale Betrachtungsweise wesentliche Bereiche unseres Lebens ausgeblendet haben. Indem wir die multidimensionale Perspektive der Kinder zulassen, werden wir feststellen, dass sich unser Bild von dieser Welt grundlegend verändert. Vieles, was uns über Naturwissenschaften gelehrt wurde, ist oftmals unvollständig und unrichtig, weil die Komponente unseres höheren Seins außer Acht gelassen wurde.
Die Kinder brauchen unsere Unterscheidungen nicht – wir teilen die Menschen in Rassen, in Glaubensgemeinschaften, in Staaten, Berufsgruppen usw. Die Kinder kennen jedoch nur eines – die Einheit, denn alles ist Eins! Kinder verurteilen nicht und daher brauchen sie auch unser System der Bewertung nicht – Kinder sind neutrale Beobachter und nehmen einfach nur wahr und entscheiden für sich, was ihnen dienlich ist und was nicht. Alles, was passiert ist oder passieren wird, hat seine Ursachen und Hintergründe, die uns meist im Verborgenen bleiben und somit steht es uns nicht zu, Urteile zu fällen. Wir sind gefordert, von den Kindern zu lernen, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen will und wir dies einfach nur zulassen müssen.
Wir Menschen der „alten Welt“ sind Sklaven der Zeit – alles wird in Form von Zeit und Geld gemessen, doch Kinder haben ihren eigenen Rhythmus, dem sie intuitiv folgen. Zeitpläne sind für Kinder unwichtig, ja sogar hinderlich, weil sie ihrem inneren Rhythmus widersprechen. Das Leben auf der Erde richtet sich nach einem Zeitsystem das in Begriff ist, sein Ende zu finden. Die neue Zeit ist die Zeit der Erholung und nicht mehr die Zeit der Verausgabung.
Als Erwachsene haben wir bereits eine Menge leidvoller Erfahrungen gemacht und dadurch zahlreiche Ängste entwickelt. Wir neigen dazu, diese Ängste auf unsere Kinder zu übertragen und hindern sie dadurch ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Wir sollten darauf vertrauen, dass die Kinder von höherer Stelle beschützt werden und uns darüber bewusst werden, dass wir durch unsere Ängste häufig der Auslöser für schmerzhafte Erfahrungen sind. Es ist wichtig, dass wir beginnen zu beherzigen, dass die Kinder in diesem Urvertrauen leben und wir selbst auch dazu aufgerufen sind, dieses Vertrauen für uns wiederzuentdecken. Wir alle haben seit frühester Kindheit Regeln gelernt, an die wir uns zu halten haben, sonst gibt es Konsequenzen. Auf diese Art wurden wir systemkonform erzogen und haben Angst, das System zu hinterfragen, weil wir es fürchten. Nachdem wir erkennen mussten, dass uns dieses System nicht mehr dienlich ist und dringend eine Veränderung in unserer Welt erfolgen muss, ist es unser Auftrag, die Kinder vor dem System zu beschützen und sie einfach nur sein zu lassen, wie sie sind, denn sie wissen intuitiv was ihnen und dieser Welt dienlich ist.
Die meisten von uns wurden von ihren Eltern seit frühester Kindheit auf ein erfolgreiches Berufsleben vorbereitet, damit wir einen möglichst gut dotierten Beruf ausüben können und vielleicht ein schöneres Leben als unsere Eltern selbst führen können. In der Prioritätenliste deutlich weiter hinten gereiht wurden unsere eigenen Interessen und das Ausleben unserer besonderen Fähigkeiten. Dies hat dazu geführt, dass viele Menschen heute gar nicht mehr wissen, was sie denn eigentlich am liebsten tun würden. Die Kinder wissen dies ganz genau und es ist unser Auftrag, dafür zu sorgen, dass sie dies auch völlig uneingeschränkt tun können, denn es geht nicht um Berufe, sondern um das Leben der Berufung! Dies gilt es den Kindern zu ermöglichen und vom Einheitslehrplan völlig abzugehen und auf die Beurteilung der Leistungen vollständig zu verzichten, denn es spielt keine Rolle, ob ein Kind eine Sache schon im Alter von 5 Jahren oder erst mit 15 oder gar nie beherrscht.
In unserer scheidenden Welt dreht sich alles ums Geld. Wir haben früh gelernt, dass man viel Geld haben muss, um Macht zu haben und gut für schlechte Zeiten vorbereitet zu sein. Kindern ist Geld jedoch völlig egal, denn sie leben im Urvertrauen und solange ein Mensch im göttlichen Vertrauen lebt, lebt er immer in der Fülle! Indem wir die Kinder von Geld fernhalten und ihnen klarmachen, dass Geld ein scheidendes Mittel zum Zweck ist, das Trennung und Ungleichgewicht hervorgerufen hat, werden sie es weiter als unwichtig erachten und sich an höheren Werten orientieren. Das Geld ist für die Kinder ein riesengroßes Hindernis, weil sie anfangen, sich auf das Geld zu konzentrieren, anstatt sich darum zu bemühen, was ihr innerster ureigener Antrieb ist.
Durch unsere materielle Ausrichtung nehmen wir die Kinder in Besitz und glauben, dass sie unser Eigentum sind und wir Verantwortung tragen, dass aus dem Kind „etwas wird“ – doch unterliegen wir hier wohl dem allergrößten Irrtum der Menschheit, denn die Kinder sind freie Wesen, die mit einem freien Willen ausgestattet wurden und ihr Leben so leben möchten, wie sie es selbst gewählt haben. Indem wir ihren freien Willen beschränken, missachten wir das höchste göttliche Grundgesetz für das Leben auf Erden. Anstatt die Kinder in einen Konkurrenzkampf zu verwickeln, der durch das ständige Werten und Beurteilen von uns Erwachsenen ausgelöst wird, ist es unser Auftrag, uns selbst und den Kindern ihr soziales Grundwesen verständlich zu machen, denn erst durch das Miteinander in der Gemeinschaft (die Einheit), in der die besonderen Fähigkeiten des Einzelnen mit denen aller anderen verbunden werden, können die wahren Potentiale der Menschheit erschlossen werden.

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Quelle: Christoph Fasching - Botschafter des Lichts

 

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